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Was ist Asbest

und warum ist seine Verwendung verboten?

„Asbest“ geht auf das altgriechische Wort „ásbestos“ für „unzerstörbar“ zurück. Als Asbest wird eine Gruppe feuerfester und chemischer sehr beständiger Minerale mit einer faserigen Struktur bezeichnet.
Diese Minerale wurden bis zum Beginn der 1990er-Jahre vor allem für den Brandschutz und als Wärmeisolierung eingesetzt. Daher ist Asbest noch heute in vielen Fällen in Gebäuden und technischen Anlagen zu finden.
Grund für das Verbot der Verwendung von Asbest 1993 war die Erkenntnis, dass die Fasern des Minerals in der Lunge Asbestose auslösen sowie Krebs verursaschen können.

Handlungsbedarf besteht insbesondere dann, wenn Gebäude, in denen asbesthaltige Materialien verbaut wurden, saniert werden oder Asbest enthaltende Objekte Beschädigungen aufweisen. Es können dann Asbestfasern freigesetzt werden und bei Menschen erhebliche gesundheitliche Schäden verursachen.
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Asbest entsorgen,

aber richtig!


Es wird zwischen schwach gebundenen und fest gebundenen Asbestprodukten unterschieden.

Die Entsorgung schwach gebundener Asbestprodukte sollte nur unter fachlicher Aufsicht eines zertifizierten Betriebes erfolgen. Fest gebundene Asbestprodukte sollten beim Ausbau und bei der Entsorgung mit einem Staub- und Restfaserbindemittel besprüht werden. Asbestabfälle müssen zur Entsorgung in reißfesten Polypropylen-Säcken (PP-Bigbags) verpackt werden.

Hier kommen die Bigbags von Storopack zum Einsatz: Wir bieten Bigbags mit einem aufgedruckten Asbestsymbol an. Sie bestehen aus beschichtetem PP-Gewebe und verfügen über eine Schürze zum Verschließen. Die Bigbags entsprechen den Anforderungen der TRGS 519* sowie den Abnahmebedingungen der Deponien in Deutschland. Unsere in verschiedenen Größen erhältlichen Plattensäcke sind für die Entsorgung asbesthaltiger Eternitplatten ebenfalls mit entsprechenden Warnhinweisen gekennzeichnet.

* Was ist die TRGS 519?

Die „Technischen Regeln für Gefahrstoffe“ (TRGS) werden vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales bekannt gegeben.
Die TRGS 519 „Asbest – Abbruch-, Sanierungs- oder Instandhaltungsarbeiten“ dient dem Schutz von Beschäftigten und anderen Personen bei Tätigkeiten mit Asbest und asbesthaltigen Materialien bei Abbruch-, Sanierungs-, und Instandhaltungsarbeiten sowie bei der Abfallbeseitigung.
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Der richtige Arbeitsschutz

bei der Arbeit mit Asbest


Bei Arbeiten mit Asbest ist unbedingt auf einen korrekten Arbeitsschutz zu achten. Bei Arbeiten im Freien oder in großen Räumen muss eine Atemschutzmaske mindestens der Klasse FFP2 getragen werden. Wenn die Arbeiten in kleinen oder schlecht belüfteten Räumen ausgeführt werden, sollten Masken mindestens der Klasse FFP3 getragen werden.

Damit während der Arbeiten keine Asbestfasern verschleppt werden, ist das Tragen von Schutzanzügen Pflicht. Dabei muss es sich um zertifizierte Staubschutzanzüge mit CE-Kennzeichnung handeln.
Auch weitere Schutzausrüstung wie zum Beispiel Handschuhe sollten beim Arbeiten mit Asbest zur Ausrüstung gehören.

Ihr Ansprechpartner

bei Fragen zum Thema Asbest



Storopack Deutschland GmbH + Co. KG
Benedikt Fintelmann
Asbrookdamm 40
22115 Hamburg
Deutschland

Telefon +49 40 7159941


direct-online@storopack.com



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